Noahs Garden

Projekte - Gartenbau - Pflege

Ctra. San Juan, km 12,5
San Lorenzo - Ibiza

Office: 971 333 111
Bernd Brosius: 629 568 688
Karen Sailer: 629 866 355

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www.noahs-garden.com
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Über Noahs Garden

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PHILOSOPHIE

Als im Frühling 1998 unser vierter Sohn Noah geboren wurde, haben wir NOAHS GARDEN gegründet. Was klein begann ist genauso gewachsen wie Noah. Heute ist er ein junger Mann und Noahs Garden eine Firma, die auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück blicken kann.

Trotz hunderten von Gärten, die durch uns entstanden sind, haben wir die Leidenschaft für die Welt der Pflanzen nicht verloren. Ohne sie wäre die Erde eine Wüste, sie geben uns Nahrung, Sauerstoff und verwandeln jeden Ort in ein grünes Paradies. Wir lieben unseren Planeten, er ist der einzige, den wir haben und wir möchten ihn in einem gesunden und reichen Zustand an unsere Kinder übergeben.

Ihr Garten mag nur ein kleiner Fleck auf dem Planeten sein, aber mit ihren Ideen und unserer Hilfe kann daraus ein grüner Lebensraum werden, in dem sich Menschen, Tiere und Pflanzen gemeinsam wohl fühlen, in Respekt für einander, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen Ibizas.

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Gut Ding will Weile haben – das gilt vor allem für Gärten. Zwei bis drei Jahre braucht der Garten bis er das Gesicht und die Ausstrahlung hat, die wir ihm auf dem Papier zugedacht haben. Bis er sich in die Natur der Insel einfügt ohne ein Fremdkörper zu sein. Dank seiner Pflanzenvielfalt und reicher Blüte wird er von vielen nützlichen Insekten besucht, die wiederum die Schädlinge in Schach halten. Regelmäßige Düngung mit organischem Humus haben die Erde fruchtbar gemacht und das Bodenleben aktiviert, so dass die Pflanzen mit festen Blättern und eiserner Gesundheit den Angriffen von Pilz und Co trotzen.

Und der Mensch ?

Er fühlt sich im Paradies. Um ihn herum kann sich alles verändern, drehen und in Krisen schütteln. Im Garten bleibt die Zeit gleich, sie fließt wie ein ruhiger Strom und gehorcht allein dem Mond und der unermüdlichen Wanderung unseres Planeten um die Sonne. 
Da mögen wir uns noch so sehr um Zivilisation bemühen, unsere Seele bleibt ungezähmt und kann sich nur in Gegenwart der wilden Dinge fallen lassen, entspannen und zu neuer Kraft finden.

UNSER PLATZ

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unserplatz 2Die Kalkfabrik von San Lorenzo lag über 40 Jahre im Dornröschenschlaf. Umwuchert von Brombeerranken und Pinien wusste kaum noch einer, dass es sie gab. Als wir sie und das 1,5 Hektar große Gelände an der Landtrasse nach San Juan im Jahr 2000 kauften, war es nicht mehr als eine Ruine, das Dach der Halle war eingestürzt, die Wände marode, die unterirdischen Gänge zum Brennturm verschüttet. Einzig der Brennturm war noch gut erhalten, der heute weiß getüncht als Wahrzeichen über das weite Tal von San Lorenzo blickt.

2004 waren die Renovierungen soweit abgeschlossen, dass Noahs Garden einziehen konnte. Heute ist es eine grüne Oase, in der nicht nur Pflanzen, sondern auch Hunde, Katzen, Pferde und Herbert, der Hahn, zu Hause sind. Ein Ort, der dem Paradies nahe ist und dazu inspiriert sich selbst einen Garten Eden zu schaffen.


WAS WIR IHNEN BIETEN

bieten

Gärten, die überzeugen! Zeitgemäß, von pur bis wild, tropisch bis mediterran. Wir finden den Stil, der zu ihnen, ihrem Haus und ihrem Budget passt. Schöne Gärten sind nicht eine Frage des Geldes, sondern von guten Ideen!

  • Unverbindliche und kostenfreie Beratungstermine in ihrem Garten
  • Handgezeichnete Gartendesigns
  • Planung und Anlage von Gärten
  • Gartenpflege mit biologischen Mitteln
  • Schutz der Palmen gegen den roten Palmenrüssler

DAS GRÜNE TEAM

team berni Bernd Brosius
Gründer und Geschäftsführer. Der Mann für das Große, der mit Olivenbäumen und Felsen jongliert, wie Obelix mit den Hinkelsteinen. Er leitet die Arbeiten in den Gärten und wird sie mit Sicherheit zur Anlage eines eigenen Gemüsegartens und einem Rundflug über die Insel überzeugen.
team karen Karen Sailer
Gründerin und Designerin. Die Frau für die feinen Details, die Blumenkönigin, wie sie von manchen Kunden genannt wird. Sie entwirft ihren Garten, betreut die Anlage und ist ihre Ansprechpartnerin für Kostenvoranschläge und Rechnungen. Ihr großes Wissen über die Welt der Pflanzen teilt sie jeden Monat in den Inselmagazinen IbizaHEUTE und De Todo.
team cachi Cachi Villafuerte
Gärtner und Baustellenleiter. Mit der Kraft der Anden in den Knochen, immer gut gelaunt, nie krank und mit viel Humor gesegnet. Ihm bei der Arbeit zusehen ist eine wahre Freude.
team julio Julio Villafuerte
Gärtner. Fleißig, witzig und von ebenso robuster Gesundheit wie sein Bruder.
team calin Calin Rus
Maschinist, der auch gärtnert, wenn der Bagger nichts zu tun hat. Herzmensch. Kann alles reparieren, auch wenn es kein Ersatzteil gibt. Der Mann, den jede Firma braucht!
team javier Javier Chipugsi
Der Mann, der ihre Gärten pflegt. Kompetent und sympathisch. Wenn er lacht, geht die Sonne auf.
team bogdan Bogdan Anton
Gartenpfleger im Team mit Javier. Fleißig und strahlend. Er erledigt viel im Rennen. Sein Motto: Gartenbau statt Fitnesscenter. Es lohnt sich mal hinzuschauen.
team noah Noah
Namensgeber, Sohn und Schuld an allem. Auf Ibiza geboren und mit Pflanzen groß geworden, ist er unfähig es länger als eine Stunde in der Stadt auszuhalten. Liebt Ibiza über alles, aber Töpfe gießen weniger.
team herbert Herbert Hahn
Kam als Küken zu uns und weigert sich mit anderen Hühnern Kontakt zu haben. Hunde, Katzen und Menschen sind seine Familie und so lebt er in friedlicher Eintracht mit allen. Sein Lieblingsplatz ist vor dem Spiegel, in dem er sich stundenlang betrachten kann. Hält die Schnecken in Schach.
team hunde Bella, Maxi, Cookie und Elli
Bewacher von Haus und Hof. Manchmal zu eifrig, so das sich Kunden nicht aus dem Auto trauen. Aber keine Sorge. Solange sie nicht nachts und in fieser Absicht kommen, sind sie freundlich.
team katzen Mimi, Lena, Bürste und die Bürstenkinder
Die Katzenfamilie. Sorgen für ein mäuse- und rattenfreies Gelände. Leider machen sie vor Eidechsen nicht Halt.
team pferde Rasputin, Xaloc, Jimmy, Lunero, Max und Billy Blue
Die Pferdeherde. Gesammelte Werke und zweite Leidenschaft von Karen Sailer. Produzenten von Mist, der mit anderen organischen Resten und Pflanzenkohle zu bester Schwarzerde kompostiert wird.

Wenn sie mehr über unsere Aktivitäten mit Pferden und unser soziales Engagement im Projekt Alegria wissen wollen, finden sie alles darüber unter AKTIVITÄTEN

Der ibizenkische Garten

ibizenkisch

In den letzten Jahren hat es unter den Haus- und Gartenbesitzern der Insel eine deutliche Trendwende gegeben. Wurden früher viele Palmen und tropische Blütenmeere gewünscht, tauchte plötzlich die Sehnsucht nach schlichter Ursprünglichkeit auf. Palmfarne und Hibiskus auf großen Rasenflächen waren out und Feigenkaktus, Olive und Co starteten durch auf dem Weg zu den Top Ten in den Gärten Ibizas. Das damit kein neuer Stil begründet wurde wird jedem beim Anblick der letzten authentischen, von „Ureinwohnern“ bewohnten alten Fincas klar. Die Wiederentdeckung der „einen und einzigen“ Dattelpalme vor dem Haus ist gleichzeitig eine Rückbesinnung auf die Vergangenheit einer Bauerninsel mit kargen Böden, wenig Wasser und einer regen Besiedelungsgeschichte.

Die Flora Ibizas wurde nachhaltig durch die Eroberer der Insel geprägt. Jedes anlandende Schiff brachte Samen und Pflanzen aus fernen Ländern mit. Nicht jeder Same ging in der lehm – und kalkhaltigen roten Erde auf und selbst wenn ein Pflänzchen draus wurde, musste es sich noch durch glutheiße Sommer ohne automatische Bewässerungsanlage beißen. Wer es schaffte wurde dann nach vielen Jahren in das Verzeichnis der heimischen Pflanzen aufgenommen und durfte sich fortan „inseltypisch“ nennen. Heute weiß keiner mehr, das der Feigenkaktus, die Opuntie, die den Bauern Jahrhundertelang als Wind- und Sichtschutz und als Klo diente, von den Spaniern aus Amerika importiert wurde. Ebenso wie die Agave.

Die Phönizier brachten die Oliven, Granatapfel- und Johannisbrotbäume auf die Insel. Den Arabern verdanken wir die Dattel- und Königspalmen aus Nordafrika und Zitronen, Apfelsinen und Mandeln haben ihren Weg aus Asien zu uns gefunden.

Was sage ich also, wenn mich jemand bittet einen typisch ibizenkischen Garten anzulegen?

Ich werde ihn fragen, woher er kommt, welche Landschaft er im Herzen hat, welche Düfte ihn an seine Kindheit erinnern und welche Farben ihn glücklich machen. Ich werde mir sein Haus und seine Möbel ansehen, die Erde in die Hände nehmen und die inseltypischen Pinien und Zedern, Kontrahenten jeden Gartens, argwöhnisch beäugen. Ich werde das Klima und die Wasserressourcen der Insel beachten und Pflanzen wählen, die gerne ihre Wurzeln in der roten Erde ausstrecken.

Ich werde den zugewanderten Menschen und sein Stück Ibizaerde erspüren und versuchen seine inneren Bilder mit Pflanzen auf die Erde zu malen. Das ist für mich ein ibizenkischer Garten.

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Der mediterrane Garten

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Man nehme ein paar alte Olivenbäume und streue Rosmarin, Lavendel, Salbei und Cistrosen drum herum. So könnte das Rezept eines mediterranen Gartens heißen. Die lässige Atmosphäre des Südens entsteht durch sanfte, pastellene Farben in verschiedenen Blau-,Weiß- und Rosatönen, grau-grüne Blätter und den unverwechselbar würzigen Duft der aromatischen Pflanzen. Dazu passen Gräser, Bougainvillea und die eine und einzige Dattelpalme. Der Wasseranspruch ist niedrig, aber da diese Gärten von reicher Blüte leben, brauchen sie entsprechende regelmäßige Düngung und Schnitt. Nachteil: alte Olivenbäume sind teuer, aber dafür pflanzt man alles andere als junge Pflanzen, die sich vor Ort entwickeln sollen. Lavendel ist sehr anfällig für Pilze. Wenn er im Sommer zu viel Wasser bekommt geht er ein. Dieser Gartentyp gehört für mich zu den schönsten. Besonders im Frühling und Herbst ist er ein Traum.

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Der puristische Garten

puristisch

PUR heißt die Formel, nach der designt, gebaut und gepflanzt wird. Kubische Häuser aus Stein, Stahl und Glas und moderne Möbel in Farben zwischen weiß und grau verlangen nach einem Garten, der sich den sparsamen Farben und klaren Formen anpasst. Puristisch eben......

Das Gärtnerglück ist auf der Seite der Anhänger des neuen Gartenstils, in dem weniger mehr ist. Alle Pflanzen, die diesen Stil durch ihre natürliche Wuchsform und ihre Blatt- und Blütenfarbe unterstützen, gehören zu den robusten, oft sogar zu den salztoleranten Pflanzen, die mit wenig Pflege und Wasser zurechtkommen.

Die Basis eines puren Gartens sind formschöne, möglichst kugelige immergrüne Büsche und Bäume, und architektonisch wirkende Kakteen, Sukkulenten und Palmen.

Keine Angst, sie müssen nicht jeden Tag mit der Nagelschere durch den Garten laufen. Wenn sie einmal im Monat nachschneiden reicht es vollkommen. Zu den Favoriten mit graugrüner Blattfarbe zählen Eleagnus ebbingei, Westringia mit zartblauen oder weissen Blüten, Teucrium, Metrosideros, Feijoa und Acebucheoliven. Pittosporum tobira nana bildet durch sattgrüne glänzende Blätter einen schönen Kontrast und hat den Vorteil, dass er ohne Schere in Halbkugelform wächst.

In der Höhe können die Büsche und Stauden gut mit den formschönen immergrünen Bäumen Ficus nitida kombiniert werden. Dazu nach alter Tradition die eine und einzige Königs- oder Dattelpalme, ein paar Juccapalmen und Säulenkakteen und schon steht das Grundgerüst eines puristischen Gartens. Wenn sie mehr Blüten haben möchten, sollten sie sich für eine Hauptfarbe entscheiden, damit die schlichte Großzügigkeit und Harmonie der Formen nicht verloren geht. Weiße Blüten von Agapanthus, Gaura, Oleander, Abelien und Gräsern geben einen edlen Touch, die blau-lila Blüten der robusten Tulbalgia dagegen machen den Garten sanfter und „mediterraner“. Wenn sie nicht so viele Pflanzen einsetzen möchten, sollten sie die Erde zwischen den Solitärpflanzen mit unkrautdichter Folie und Marmor- oder Flusskieseln belegen, die es in allen Farben und Größen gibt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern spart Arbeit und hält das Wasser im Boden zurück.

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Der tropische Garten

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jungle01Sie lieben Palmen, üppiges Grün und leuchtende Farben. Dann ist der tropisch anmutende Garten genau das richtige für sie. Keine Sorge: tropisch heißt weder empfindlich noch wasserschluckend. Palmen, großblättrige Strelitzien, Bougainvillea und Hibiskus brauchen nicht mehr Wasser und Pflege, als andere mediterrane Pflanzen auch. Wenn sie sich Rasen wünschen, sollte er auf ein Minimum beschränkt sein, denn der grüne Teppich braucht nicht nur viel Wasser, sondern durch wöchentlichen Schnitt und häufige Nachdüngung auch viele Pflegestunden. Wenn sie nicht auf Rasen verzichten möchten, können sie die Flächen zwischen den Palmen und Büschen mit unkrautdichter Folie und Marmorkies bedecken. So sparen sie Wasser und Pflegeaufwand und es sieht auch noch super aus.

Nachteil: der rote Palmenrüssler Picudo rojo ist zum Staatsfeind Nr. 1 geworden. Er legt seine Eier in die Palmenkronen, die Larven fressen sich in den Stamm und die Palmen sterben in kurzer Zeit ab. Dagegen helfen nur vorbeugende Spritzungen mit Insektiziden oder der biologische Einsatz von Pilzsporen. Ohne Maßnahmen ist ihr tropischer Garten in ernster Gefahr.

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Der wilde Garten

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Der Anblick eines verwunschenen Gartens straft das Sprichwort Lügen, das der erste Eindruck immer der richtige ist. Alles wächst durcheinander, rosa blüht neben gelb, die Natursteinmauer hat Patina, die Bäume und Büsche wirken wie hingeworfen und mittendrin steht ein Stuhl, der aussieht, als wäre er schon 100 Jahre hier. Falsch! In diesen Gärten ist nichts dem Zufall überlassen und nicht Gottes Hand, sondern die eines Gartenfachmanns hat bestimmt, was wann und wo blüht, verwelkt, treibt und verschwindet. Verwunschene Gärten geben rastlosen Seelen ein Zuhause, sie laden zum Träumen und Verweilen ein und überraschen jeden Tag aufs Neue mit ihrer Vielfalt. Nachteil: sie brauchen viel Pflege! Das Unkraut muss vorsichtig zwischen den Gartenpflanzen entfernt werden und damit sich alles zum richtigen Moment entwickelt, blüht und im nächsten Jahr wieder kommt, braucht es eine fachkundige und fleißige Gärtnerhand. Aber trotzdem: sie sind einfach klasse!!

Wann immer ich verzweifle an der Welt 
und nachts beim leisesten Geräusch erwache
aus Angst um mein und meiner Kinder Leben,
dann geh ich dorthin, wo die große Echse
in ihrer Schönheit auf dem Wasser ruht
und wo der Silberreiher fischt.
Dann finde ich den Frieden wilder Wesen,
die nicht ihr Leben schmälern durch die Sorge.
Ich komme in die Gegenwart des stillen Wassers
und spüre über mir die Sterne,
blind am Tage, still stehen mit ihrem Licht.
Ich ruhe eine Weile in der Erhabenheit der Welt,
und ich bin frei.

Wendell Berry, the Peace of the Wild Things

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Ein Garten am Meer

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Der Einfluss des Meeres ist noch weit bis ins Landesinnere sichtbar. Die schiefen Mandelbäume, die alle landeinwärts geneigt auf dem Feld stehen, zeugen von der beugenden Kraft der Winterstürme, die auch vor den Gärten Häuser mit Meerblick nicht Halt macht.

Der Sommer ist noch die gnädigste Zeit für die Meergärten. Ab dem Herbst wird es kritisch und spätestens der erste Winter zeigt, ob die Pflanzen robust und standhaft genug sind um den salzigen Winden zu widerstehen. Das Problem ist nicht nur der Wind , der an den Blättern zerrt, sondern vor allem das Salz, das sich auf der Erde ablagert und mit dem Regen und der Bewässerung an die Wurzeln gelangt, wo es die wasserführenden Feinwurzeln schädigt.

Für einen dauerhaft gesunden Garten ohne massiven Pflegeaufwand sollte man sich an die salztoleranten Pflanzen halten. Das sind Pflanzen, die aus küstennahen Wildpflanzen herausgezüchtet wurden und sich den Bedingungen dieser Zone angepasst haben.

Meernahe Gärten sollten weniger auf Blüte, als auf einer Idee basieren, die mit architektonischen Pflanzenformen und verschiedenen Grüntönen spielt. Blüten sollten nur Akzente in einem zuverlässigen und windtrotzenden Gerüst aus Robustpflanzen, setzen.

Palmen kommen gut mit dem Meerklima zurecht und wer Laubbäume liebt, sollte sich für Bäume entscheiden, die ihre Blätter im Herbst verlieren, damit der Wind keine Angriffsfläche hat. Da die kalten Winterwinde zu 90% aus Nordwesten kommen, sind die Gärten an der Ost- und Südküste viel geschützter und können sich auch andere Pflanzen herantrauen Dennoch, bei aller Umsicht und Pflege, muss auch der Mensch sich dem Meer beugen und seine Vorstellung vom perfekten Garten zugunsten des Meerblickes herunterschrauben.

Sonst kommt er vor lauter Kummer über schiefe windzerzauste Pflanzen nicht mehr dazu das Meer zu genießen.

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Garten mit Salzwasser

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Die Häuser auf der südlichen Hälfte Ibizas haben ein Problem: aus ihren Leitungen kommt salzhaltiges Wasser. Je mehr Abnehmer im Sommer an der Leitung hängen, umso salzhaltiger wird es Duschen und Zähne putzen gehen grade noch, aber für Kaffee und Kochtöpfe muss Wasser gekauft werden, wenn man sich den Genuss nicht verderben lassen will. Was man sich für den persönlichen Gebrauch gönnt, wird für den Garten teuer. Denn auch die Pflanzen leiden unter dem Salz, das über das Gießwasser an ihre Wurzeln kommt. Sie haben die gleichen Probleme wie die küstennahen Gärten, die durch die Gischt des Meeres unter versalzten Böden leiden: die frisch gesetzten Pflanzen sehen ein paar Monate gut aus und verlieren dann nach und nach Blätter und Blüten, bis sie als kläglicher Stängel mit drei Blättern mitunter jahrelang ums Überleben kämpfen. Der Mensch fühlt sich nicht minder elend. Er hat immer wieder viel Geld in seinen Garten investiert und solange der Regen das Salz im Boden verdünnt, wurde seine Hoffnung genährt, dass es dieses Jahr mit dem Garten klappt. Mit steigenden Temperaturen, ausbleibendem Regen und intensiver „Salzwasserbewässerung“ kommt dann die Stunde der Wahrheit. Der Sommer trennt die Spreu vom Weizen und sortiert erbarmungslos aus, wessen Wurzeln das Salz im Boden tolerieren und wer daran verbrennt.

Damit sich das Drama – sei es der hohen Wasserrechnung oder des Pflanzensterbens - nicht jedes Jahr wiederholt gibt es nur eine Lösung: die Umstellung auf salz– und trockenheitsresistente Pflanzen. Um ihnen einen guten Start zu geben ist die Pflanzzeit von Oktober bis April zu empfehlen. Gemäßigte Temperaturen und Regenwasser helfen den jungen Pflanzen sich zu adaptieren und mit dem steigenden Salzgehalt und der Trockenheit im nächsten Sommer zu Recht zu kommen.

Salztolerante Pflanzen: 

Alle Palmen, Bäume
• Ficus australis, Ficus nitida
• Tamarix
• Juniperus
• Olea europea sylvestris
• Pinus halepensis
• Pinus pinea
• Grevillea

Büsche
• Artemisia
• Atriplex halimus
• Callistemon citrinus
• Callistemon laevis
• Ceanothus thyrsiflorus repens
• Cistus
• Coprosma repens
• Coprosma kirkii
• Coronilla glauca
• Dorycnium hirsutum
• Eleagnus angustifolia
• Escallonia rubra, Echium fastuosum
• Evonimus japonicus
• Grevillea
• Genista - Ginster
• Laurus nobilis
• Lagunaria Leonotus leonurus
• Ligustrum japonicum
• Limoniastrum
• Metrosideros

• Myrtus communis
• Nerium oleander - Oleander
• Pistacea lentiscus – falsche Pistazie
• Pittosporum tenuifolium
• Pittosporum tobira
• Pittosporum tobira nana
• Retama
• Teucrium fruticans
• Vitex agnus castus
• Westringia

Stauden
• Agapanthus africanus
• Asteriscus maritimus
• Ceratostigma plumbaginoides
• Centaurea pulcherima
• Convolvulus cneorum
• Convolvulus sabatius
• Cortaderia Selloana
• Echium candicans
• Eriocephalus africanus
• Erica multiflora
• Eryngium maritinum
• Euryops chrysantemoides
• Euryops pectinatus
• Frankenia laevis
• Gazania
• Hebe salicifolia
• Hebe andersonii
• Hellychrisum

• Hypericum balearicum
• Lagunaria patersonii
• Lampranthus
• Lantana montevidensis
• Lavanda hybrida
• Lavanda dentata
• Lotus berthelotti
• Lotus maculates
• Lotus creticus
• Limonium vulgare
• Myoporum parvifolium
• Olearia traversi
• Phlomis fructicosa
• Lippia (Phyla nodiflora)
• Plumbago
• Paphiolepis
• Rosmarinus officinalis
• Romero rastrero
• Santolina chamaecyparis
• Salvia candelabrum
• Scabiosa
• Senecio cineraria
• Thymus carnosus
• Thymus vulgaris - Thymian
• Thulbalgia violacea
• Zoysia tenuifolia

Kletterpflanzen
• Madreselva - Lonicera japonica

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Garten in Hanglage

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Pflanzen haben es in Hanglagen schwer. Das Wasser folgt der Schwerkraft, läuft bergab und lässt den Wurzeln keine Zeit es aufzunehmen. Nährstoffe werden abgespült, die Pflanzen kümmern und der Erosion ist freie Hand gelassen.

Das wichtigste Ziel bei der Gestaltung eines Hanges ist es, eben Flächen zu schaffen. Das kann durch den Bau von Pflanzbecken, Terrassen oder Steingärten erreicht werden. Das macht Hanggärten teuer. Extreme Sonneneinstrahlung, besonders an Südhängen, fordert robuste Pflanzen. Gut geeignet sind Kakteen, Sukkulenten und bodenständige niedrige Palmen und Büsche.

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Garten unter Pinien

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Bei allem Respekt vor Bäumen, aber es gibt keinen schlimmeren Feind für den Garten als Pinien. Als wahre Überlebenkünstler saugen ihre oberflächlichen Wurzeln jeden Tropfen Wasser und Düngerkrumen weg, wodurch Gartenpflanzen auf Dauer geschwächt werden und kümmern. Pinien kommen in fast jedem Garten vor und sind wunderbare Schattenspender. Ihr Vorteil ist die Höhe, die kaum ein anderer Baum in Ibiza erreicht. Ihr Nachteil sind die ewig rieselnden Nadeln und ihre oberflächlichen Wurzeln, die den Gartenpflanzen Wasser und Nährstoffe abziehen. Immergrüne Büsche, wie Pistazien, Eleagnus, Cistrosen, Rosmarin und Westringia mögen auch lichten Schatten, dort wo etwas mehr Sonne hinkommt, kann Callistemon ein paar rote Blütentupfer ins Grün malen. Pinien haben in der Nähe eines Pools nichts zu suchen. Die rieselnden Nadeln müssen ständig abgefischt werden und verstopfen die Skimmer.

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Schattengarten

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Verzichten sie auf Blüte

Die meisten Pflanzen brauchen mehrere Stunden am Tag direktes Sonnenlicht um in Blüte zu kommen. Bougainvilleen werden an der Nordseite eines Hauses oder in schattigen Zonen nicht blühen, es sei denn ihre langen Triebe erreichen oben das sonnenbeschienene Dach. Dann haben sie unten aber immer noch nichts davon. Klassische Blühpflanzen sind Sonnenanbeter und werden unter Lichtmangel nicht mal ein schönes Blätterkleid haben. Pflanzen, die Halbschatten lieben und blühen sind Calas, Polygala und Clivien. Unter den Ranken blühen Hardenbergia ( blau-lila im Februar ) und Thunbergia ( blau-lila im Sommer ) auch mit wenig Licht. Auf die anderen sollten sie zugunsten von Grünpflanzen verzichten.

Unter den immergrünen Pflanzen gibt es einige echte Schattenfreunde, die mit ihren üppigen , saftig grünen Blättern für jede entgangene Blüte entschädigen. Interessante Blattstrukturen und unterschiedliche Grüntöne sind das Gestaltungselement. Entgegen dem „mimosenhaften“ Eindruck, den sie vermitteln, sind sie weder empfindlich, noch besonders durstig. Highlights sind der Palmfarn Cyca revoluta, Kentiapalmen und Juccapalmen. Große Blätter haben das Elefantenohr Alocassia, Scheffleras, ,Aralien und die Zimmerlinde Esparmania africana. Üppiges halbhohes Grün geben Farne und die Spargelsorte Asparagus meyerii. Ordnung schafft der niedrige Busch Evonimus puchellus als Beeteinfassung. Pittosporum tobira nana gibt kugelige Formen, die konisch geschnittene„Eugenia myrtifolia“ ist ideal als Markierung von Eingängen.

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Terrassengarten

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Terrassengärten leben von Töpfen. Nur wenige Pflanzen gedeihen über viele Jahre in einem Topf. Wichtig ist: große Töpfe mit Wasserabfluss, gute Drainage mit Kies und einer Erdmischung aus Lehm, Sand und Humus, Abdeckung der Erde mit Kieseln als Verdunstungsschutz und der Anschluss an eine automatische Bewässerung. Bedenken sie, dass die Pflanzen zu 100% von ihnen abhängig sind und sich weder Wasser noch Nährstoffe aus einem natürlichen Kreislauf ziehen können. Deswegen brauchen sie eine monatliche Flüssigdüngung.

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Poolgarten

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poolgaerten bild01 Sie mögen es großzügig und möchten die Pflanzen nicht zu dicht am Pool haben, aber riesige Terassenflächen sind ihnen zu steril. Rollrasen ist schnell verlegt und innerhalb ein bis zwei Wochen begehbar. Die Sorte, die lieferbar ist, braucht etwas mehr Wasser, als das dicke Elefantengras Kikuyo, ist dafür aber rund ums Jahr grün und gut anzusehen.
poolgaerten bild03 Sie lieben klare Formen, möchten auf Farbe nicht verzichten und die Bepflanzung soll niedrig bleiben. Der immergrüne robuste Busch Westringia fructicosa hat rosmarinartige Blätter und lässt sich gut in Form schneiden. Die lilafarbenen Blüten der unverwüstlichen Tulbalghia violacea blühen den ganzen Sommer, auch mit wenig Wasser.
poolgaerten bild04 Sie träumen von einem alten Olivenbaum am Pool? Wenn sie in seinem Schatten ein Buch lesen wollen, bietet sich eine kleine Rasenfläche an. Wenn auch „Ansehen“ reicht passt das Lavendelblau der sommerblühenden Lantana montevidensis gut zum Blau des Wassers und den grauen Blättern der Olive.
poolgaerten bild05 Es darf gern etwas mehr sein? Eine gemischte Pflanzung aus Dattelpalmen, Zypressen, Dragos und Strelitzia regina ist pflegeleicht und interessant. Die schlanken Formen geben ein geschütztes Gefühl ohne die Sicht komplett zu verdecken.
poolgaerten bild06 Sie haben nur eine Terrasse um den Pool, möchten aber auf Grün nicht verzichten. In großen Töpfen haben Pflanzen eine Chance mehr als nur einen Sommer zu überstehen. Allerdings müssen sie für tägliche Bewässerung und monatliche Flüssigdüngung sorgen. Hier wurden die Zypressen dicht ans Haus in die Erde gepflanzt. Die immergrünen Kletterpflanzen Trachelospermum jasminoides bekamen große Tontöpfe um die Säulen zu begrünen.
poolgaerten bild07 Pinien in der Nähe des Pools sind in den meisten Gärten ein Quell des Ärgers. Die ständig rieselnden Nadeln verschmutzen Terrassen, Beete und Filteranlagen.
poolgaerten bild08 Wenn ihnen zu besonderen Anlässen Farbe am Pool fehlt, können sie einfach Kunstblüten aufs Wasser streuen. Ein toller Effekt mit wenig Einsatz!!

 

Gemüsegarten

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Nichts ist so befriedigend, wie der Genuss von Gemüse aus dem eigenen Garten.

Wir machen es ihnen leicht. Mit 4 Beeten von 1,50 m Breite und 6 Meter Länge, die in ihrem Garten integriert werden können sie nach dem Prinzip der biologischen Mischkultur, eine ganze Familie ernähren. Sieht klasse aus, schmeckt super und ist ein wichtiger Beitrag für Ihre Gesundheit und die des Planeten

Lassen sie sich von uns beraten und inspirieren!

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Wildwiesen

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Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass es in der Natur dort umso bunter blüht wo der Mensch sich nicht einmischt, ist bei den bunten Wildwiesen Ibizas genau das Gegenteil der Fall. Wo blauer Borretsch, gelbe Chrysanthemen, roter Klatschmohn und die pinkfarbene Wildgladiole in Massen blühen ist die vertrocknete Mutterpflanze mit ihren Samenständen im Herbst untergegraben worden. Nach dem Pflügen geht der Bauer noch einmal mit der Egge übers Feld und ebnet die aufgeworfene Scholle feinkrümelig wieder ein. So ist der Samen sicher aufgehoben und kann in der lockeren Erde mit Leichtigkeit wieder aufgehen.

Und genau deswegen sind die Wildwiesen Ibizas in Gefahr. In den vergangenen Jahren haben immer mehr Bauern aufgehört ihr Land zu pflegen. Die letzte Generation, die noch ihre Schafe gehütet, Futterhafer angebaut und die Flächen unter den Oliven, Johannisbrotbäumen und Mandeln gepflügt hat, damit die Bäume gedeihen und die trockenen Gräser keine Brandgefahr sind, diese Alten, die im Jahrhunderte langen Rhythmus einer Bauerninsel gelebt haben, diese letzten Mohikaner sterben aus. Die Jungen wollen das Land nicht mehr pflegen, aus dem einfachsten aller Gründe – weil es sich nicht mehr lohnt. Zeit ist Geld und von Mandeln und Schafen kann schon lange keiner mehr leben. Und vom Anblick eines Mohnfeldes erst Recht nicht. Davon ernährt sich nur die Seele. Tourismus und Landverkauf sind angesagt und beides hat das Gesicht der Insel schon gewaltig verändert.

Die ersten warmen Tage des neuen Jahres erwecken die niedrigwüchsige wilde Ringelblume Calendula arvensis zum Leben. Das goldgelbe Leuchten der dicht an dicht stehenden Blüten auf den Feldern am Straßenrand zieht Blicke magnetisch an und hat schon so manchen Auffahrunfall provoziert.

Das gelbe Schlusslicht bildet die bis zu 1m hohe „Margarite“ Chrysanthemum coronarium, die ab März die Wiesen bevölkert. Sie ist nicht nur schön, sondern sammelt an ihren Wurzeln mittels fleißiger Knöllchenbakterien Stickstoff an, der nachfolgenden Pflanzen wiederum als Dünger dient. Dessen bedient sich gerne der blaublühende Borretsch Borrago officinalis, dessen gurkenartig schmeckende Blätter man zum Würzen von Salaten und Suppen verwenden kann. Die essbaren blauen Blüten können als Salatdeko benutzt werden.

Ein Renner ist auch die Borretsch Bowle. Zwei Hände voll Borretschblätter eine halbe Stunde in etwas Weißwein ziehen lassen und abseihen. 3 Flaschen Weißwein und eine Flasche Sekt zugießen und mit den blauen Blüten bestreuen. Probieren sie es mal!

Am Echium plantagineum und dem wilden Salbei Salvia verbenacea laben sich lieber die Bienen, die reichlich Nektar und Pollen von den blau-lila Blüten mit nach Hause nehmen.

Nach der attraktiven Gelb-blau Mischung, die im April ihren Höhepunkt hat – ich bin übrigens sicher dass Monet zu dieser Zeit mal auf Ibiza gewesen sein muss – kommen die ersten roten Tupfer des Klatschmohnes Papaver roheas hinzu. Die üppigen Mohnwiesen im Mai kann man übrigens nicht nur mit der Kamera verewigen, sondern auch in Flaschen füllen. Klatschmohnblätter haben wenig Eigengeschmack, aber viel Farbe – ein natürliches Rot, das man beim Kochen dekorativ verwenden kann. Füllen sie so viele Klatschmohnblätter wie möglich in eine Flasche und gießen sie sie mit Branntwein auf. Ein paar Tropfen davon reichen zum Färben einer Speise.

Wenn sie die Erde auf ihren Brachflächen im Herbst von einem Bauern oder Fuhrunternehmer eggen lassen, fliegen die Wildsamen von alleine ein. Sie können natürlich mit der Aussaat von Mohn & Co nachhelfen. Bewässern brauchen sie nicht. Das regelt die Natur mit Tau und Regen alleine.

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Gartenpflege

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Gartenpflege ist die Basis eines gesunden Gartens.

Unsere Pflege beinhaltet:
• Lockern der Erde zur guten Sauerstoffversorgung der Wurzeln
• Entfernen von Unkraut
• Mulchen, falls gewünscht
• Regelmäßige Düngung mit organischem Humus
• Pflanzenschutz mit biologischen Mitteln
• Biologischer Palmenschutz gegen den Palmrüssler
• Form- und Rückschnitt
• Kontrolle des automatischen Bewässerungssystems
• Abfuhr der Grünreste oder Kompostierung im eigenen Garten Gerne erstellen wir ihnen ein Angebot zur regelmäßigen Pflege ihres Gartens.

Palmenschutz

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Biologische Bekämpfung des roten Palmenrüsslers

Kleines Tier -große Wirkung! Seit 2007 die ersten befallenen Palmen auf Ibiza entdeckt wurden, hat der rote Palmenrüssler seinen Siegeszug unvermindert fortgesetzt und zum Tod vieler Palmen geführt. Nachdem bisher nur mit chemischen Mittel ein Erfolg bei der Bekämpfung zu verzeichnen war, hat sich jetzt ein biologisches Mittel hervorgetan: Der Pilz Beauveria bassiana. Die ausgebrachten Pilzsporen keimen bei Kontakt mit dem Käfer und seinen Larven und bilden Pilzschläuche, welche in das Insekt eindringen und ihn töten. Für Bienen sind sie völlig ungefährlich.

Der rote Palmenrüssler ist ein Käfer, der seine Eier in die weichen Teile des Palmenstammes im Bereich der Blattachsen legt. Nach 3-4 Tagen schlüpfen Larven, die sich in den Stamm hinein fressen, dabei immer grösser werden um sich anschließend mit Hilfe der Palmfasern zu verpuppen. Nach 40 Tagen schlüpft der erwachsene Käfer. Solange die Palme noch genug Nahrung bietet, wird er ihr treu bleiben. Erst wenn sie von innen zerfressen ist und nichts mehr hergibt, wird er sich auf die Suche nach einer neuen Palme machen. Sein Geruchsorgan ist hochsensibel. Er kann die von jeder Palme ausgesandten Dufthormone, die besonders durch den Schnitt von Palmenblättern und das Schälen der Stämme frei werden, bis zu 5 km gegen den Wind riechen!!!! Die Ausbreitung der Seuche hat begonnen.

Wenn die neuen Blätter, die aus dem Zentrum der Krone heraus wachsen, kleiner und instabil sind, wissen sie, dass die den Palmenrüssler haben. Auf den ersten Blick wirkt die Krone nicht mehr rund, sondern oben abgeflacht. Jetzt heißt es schnell handeln. Leider ist es meistens schon zu spät, wenn die Blätter welken. Bis zu 1000 Larven haben sich schon durch die Palme gefressen, wenn die ersten Symptome sichtbar werden. Vorbeugende Behandlungen sind die einzige Möglichkeit ihre Palmen zu schützen. Die Pilzsporen (in einer Flüssigkeit gelöst) werden mit Hilfe langer Schläuche in das Herz der Palme eingebracht. Alle drei Monate sollte die Behandlung wiederholt werden. Resistenzen sind keine bekannt. Zusätzlich werden Dauer-Kanülen in den Palmenstamm eingebohrt, über die monatlich ein Insektizid injiziert wird, das von den Palmenfasern hoch in die Krone transportiert wird. Beide Methoden entlassen keine Gifte mehr in die Umwelt und wirken sowohl vorbeugend als auch kurativ bei bereits befallenen Palmen, sofern es nicht schon zu spät ist.

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Der Rhythmus der Natur im Süden

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rhytmus fruehling 2Der Rhythmus des Südens wird vom Wasser bestimmt.

Wo die nördlichen Pflanzen sich durch zunehmende Kälte zurückziehen, um den feindlichen Winter möglichst unbeschadet zu überstehen, ist es die anhaltende Trockenheit, die ab Juni die Pflanzen im Süden in einen Sommerschlaf fallen lässt. Der grüne Lebenssaft wird in die Wurzel zurückgezogen, die oberirdischen weichen Pflanzenteile trocknen ein und der reife Samen wird der Erde übergeben. Die Blätter der Bäume und Büsche rollen sich als Verdunstungsschutz ein oder schrumpeln wie bei den wasserspeichernden Sukkulenten dahin. Alles wirkt karg, fast lebensfeindlich und nichts lässt erahnen, wovon sich die armen Schafe, die träge an den dürren Halmen kauen, überleben können. Bis Ende August muss die Natur durchhalten, dann entlassen die regenschwangeren Wolken mit großem Knall ihr kostbares Nass. Ein großes Aufatmen geht durch die Natur und 2 Wochen später ist die Erde wieder mit einem grünen Flaum überzogen.

rhytmus fruehlingIm Herbst passieren zwei Dinge gleichzeitig und wie selbstverständlich Seite an Seite: das Erwachen und der Rückzug. Die Blätter der laubabwerfenden Bäume, wie Maulbeere, Platanen, Granatapfel und die meisten Obstbäume verfärben sich herbstlich und segeln zu Boden. Neben ihnen leuchten Orangen, Mandarinen und Zitronen aus dem dunklen Laub der Zitrusbäume. Die immergrünen Bäume und Büsche treiben neu durch und laufen im Oktober-November nochmal richtig zu Hochform auf. Alle blühenden Büsche und Stauden sind voller Knospen, die an den warmen sonnigen Tagen zu Tausenden aufgehen und die Insel beduften. Auch die Rosen kommen in eine zweite Blüte und können deswegen erst im Januar zurück geschnitten werden. Zu Recht ist der Gärtner im Angesicht dieser Launen irritiert, weiß er doch nicht so recht, wann er schneiden und düngen soll in diesem verrückten zweiten Frühling des Südens.


Die Regel ist einfach: geschnitten wird nach der Blüte, also je nach Pflanze irgendwann zwischen November und Januar. Die Obstbäume werden genauso wie im Norden nach vollständiger Entlaubung beschnitten, die Zitrusbäume dagegen beschneidet man gleich bei der Ernte zwischen Dezember und Februar, da sie im März schon wieder anfangen zu blühen. Auch die Olivenbäume werden bei der Ernte im November ausgelichtet.

rhytmus sommerSeltsamerweise glauben die meisten Menschen, das unter südlicher Sonne alles wie von selbst wächst. In diesem Irrtum wurde schon so mancher Rhododendron aus der Heimat mitgebracht und feierlich in Ibizas roter Erde versenkt. Den schleichenden Tod des armen Dings mag ich ihnen gar nicht beschreiben. Aber sie können ihn sich vorstellen, wenn ich ihnen sage, dass wir auf einem Kalksteinfelsen leben und die Erde einen pH Wert von mehr als 7 hat, also alkalisch , sprich kalkhaltig ist. Alle Pflanzen, die im Norden in den sauren Böden prächtig gedeihen, gehen in Ibiza kläglich zu Grunde. Die aromatischen Kräuter, wie Rosmarin, Lavendel, Thymian und Salbei dagegen lieben kalkhaltige nährstoffarme Böden. Auch wenn man der leuchtend roten Erde der Insel ihren hohen Kalkgehalt nicht ansieht: sie ist in Jahrmillionen durch Verwitterung aus dem Kalkgestein entstanden, wobei das Eisen im Boden oxidiert ist. Das Eisenoxid Hämatit ist der Grund für die rostrote Farbe der Erde, die in den Strahlen der untergehenden Sonne zu glühen beginnt.

rhytmus herbstIm Januar-Februar kommt dann so etwas wie ein Wintergefühl auf. Stürme, Regen und die früh einbrechende Dunkelheit lassen die wenigen Menschen, die geblieben sind, zusammenrücken. Die Natur duckt sich unter den immer wiederkehrenden starken Nordwestwinden und es gab sogar vor einigen Jahren einen Tag mit Schnee. Ich brauche diese kurzen Tage für meine nördliche Seele, aber wenn ich ehrlich bin und richtig hingucke, ist es nur Wintertrugbild: die Wiesen stehen kniehoch mit den nickenden gelben Blüten des afrikanischen Sauerklees und weißen Schleifenblumen. Die Mandelblüte schwängert die Luft an windstillen Tagen mit ihrem süßen Duft und die Mispeln hängen voll mit ihren schweren pelzigen Blüten, um uns als erste im Jahr mit ihren köstlichen Vitamin C haltigen Früchten die Müdigkeit aus den Knochen zu treiben. Nicht zu vergessen die betörenden Duftnarzissen, die in keinem Bauerngarten fehlen und die Teppiche rot-lila-gelb blühender Fettpflanzen, die ihre Blätter wieder prall mit Wasser gefüllt haben. Nein, ein Winter ist das wirklich nicht, nur ein eingebildeter…..

rhytmus herbst 2Wenn es im März wärmer wird geht der Frühling richtig los. Die kahlen Äste zeigen Knospen, alles treibt, drängt, grünt und blüht. In die gelb-weiße Farbpalette der Wildwiesen mischen sich Blautöne, die Van Gogh nicht besser hätte hineintupfen können, gefolgt von rosa Wildgladiolen und Rot in Gestalt des Klatschmohns. Im Mai erreicht das Blühen seinen Höhepunkt, danach geht es langsam wieder bergab. Die steigenden Temperaturen lassen die Blüten schnell verwelken und die Pflanzen bereiten sich langsam auf die Ruhephase vor. Durch Bewässerung und gezielte Düngergaben kann dieser natürliche Rhythmus hinausgezögert werden, aber so manche Pflanze rächt sich mit Krankheit und Schädlingen für den Entzug der wohlverdienten Ruhe und den Eingriff in ihr natürliches Abwehrsystem. Lavendel zum Beispiel. Keine Pflanze weckt mehr Sehnsucht und keine hat mehr Gartenbesitzer frustriert als der sommerblühende Lavendel. Voller Vorfreude auf silbrige Kugeln und Wäschesäckchen aus eigener Ernte wird das Objekt der Begierde in den automatisch bewässerten Garten gesetzt und …..verpilzt. Dazu ist es noch ein heimtückischer Pilz, der sich als solcher nicht zu erkennen gibt. Er befällt die wasserführenden Gefäße, wodurch der Lavendel Trieb für Trieb wegtrocknet. Der Mensch denkt ihm fehlt Wasser und gießt ihn vollends zu Tode. Aus der Traum vom Lavendelfeld, es sei denn der Mensch lernt sich dem südliche Rhythmus anzupassen und auszuhalten, das auch Pflanzen ein Recht auf Rückzug haben und nicht immer top aussehen können.

Die Erde Ibizas

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Die Hauptbestandteile aller Böden unseres Planeten sind Sand, Ton, Humus und Kalk. Je nach dem was überwiegt spricht man von
Sand- , Lehm- , Humus- und Kalkböden. Da Ibiza eine Insel aus Kalkgestein ist herrscht in den Berg – und Hanglagen die kalkhaltige weiße Erde vor. In den Talsohlen, aber auch stellenweise an höher gelegenen ebenen Flächen ist in Jahrmillionen der tiefgründige rote Lehmboden entstanden. Aufgrund der warmen Temperaturen und ausreichender Feuchtigkeit hat eine intensive chemische Verwitterung stattgefunden und das Eisen im Boden oxidiert. Das Eisenoxid Hämatit ist der Grund für die rostrote Farbe des Bodens. Da wundert es doch so manchen mächtig, das Hibiskus und Zitronenbaum trotz eisenhaltiger Erde mit ihren gelben Blättern einen akuten Eisenmangel anzeigen. Das Schlüsselwort zum Verständnis der Bodenfruchtbarkeit weckt leider grausige Erinnerungen an sterbenslangweilige Stunden zwischen Bunsenbrenner und Lackmuspapier, aber ich will es kurz machen, um sie nicht genauso zu vergraulen, wie es schon ihr Chemielehrer geschafft hat. Es geht um den pH Wert, der den Säuregrad der Erde angibt. Wie sauer Erde ist, richtet sich nach ihrem Kalkgehalt. Erde mit einem pH Wert von 0 – 6,9 ist sauer. Sie enthält keinen bis wenig Kalk. Saure Böden herrschen im Norden Europas vor, überall dort wo Rhododendron und Hortensien in voller Schönheit blühen. Ein pH Wert von 7 ist neutral und alles darüber ist alkalischer, sprich kalkhaltiger Boden. Die rote Erde Ibizas hat einen pH Wert von 7 bis 7,5, je weißer und kalkhaltiger die Erde wird umso höher wird auch der Säurewert. Nun ist es zu unserem Leidwesen so, das die meisten Gartenpflanzen nur dann optimal die im Boden vorhandenen Nährstoffe aufnehmen, wenn der Säuregrad 6,5 bis 7 beträgt. Zitrusbäume brauchen sogar einen pH Wert von 6-6,5 um an das Eisen im Boden heran zu kommen. Deswegen tun sich die Apfelsinen- und Zitronenbäume in unseren Gärten so schwer. Wir haben zu viel Kalk im Boden, der blockiert die Nährstoffaufnahme und unsere Pflanzen verhungern am gedeckten Tisch.

Was tun? Logisch weiter gedacht müssen wir den Kalkgehalt, sprich den pH Wert senken. Das erreichen wir durch das Vermischen der Erde mit Humus ( alle 3 Monate) oder,mit Eisensulfat oder Schwefelsulfat. Die rote lehmhaltige Erde braucht nur eine Gabe im zeitigen Frühjahr, die weiße leichte Erde braucht kleinere Mengen in mehrmaligen Gaben, da sie nicht so viel Eisensulfat binden kann. Die Bauern haben ihre Böden durch Jahrhunderte lange Düngung mit Stallmist und Haferanbau verbessert, da Hafer natürlicherweise den Boden saurer macht.

Oder aber sie weichen auf Pflanzen aus, die kalkreiche Böden lieben. Alle aromatischen Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin, Thymian und Santolina entfalten erst auf den trockenen fast weißen Campoböden ihren vollen Duft. Auch Mohn, Ringelblume, Wildgladiole und Narzissen in den Wildwiesen zeigen an, das ihnen der Kalk an den Füßen gefällt, ebenso wie Oliven- , Feigen- , Johannisbrot- und Mandelbäume, Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Pflaume und Nispero und natürlich Pinien. Abgesehen von den bodenständigen Pflanzen gibt es sogar eine Vielzahl von kalktoleranten Gartenpflanzen, die sich in der Inselerde zu Hause fühlen.

Da die rote Erde, wie gesagt, gemeinhin als fruchtbar gilt, fallen viele Besitzer von neu angelegten Gärten dem Irrtum anheim, das mit der frisch aufgeschütteten roten Erde für die nächsten Jahre ausreichend Nährstoffe für die Pflanzen zur Verfügung stehen. Abgesehen von den oben genannten guten Gründen für eine regelmäßige Bodenverbesserung ist es auch so, dass die angelieferte Erde meistens Aushub aus tiefen Bodenschichten ist, in denen kaum nennenswerte Nährstoffe vorhanden sind. Auch wenn sie keinen üppigen Orangenhain wollen, müssen sie trotzdem für jede auch noch so robuste Pflanze mindestens 3 Mal im Jahr organischen Dünger bereitstellen.

Noahs Sommerschule

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Im Juli und August öffnet Noahs Garden seine Tore für die Sommerschule, unter der Leitung der erfahrenen Erlebnispädagogin Heike Merz, ihrer langjährigen Assistentin Susa und verschiedenen Gastdozenten statt. Schwerpunkt der Sommerschule ist das kreative, künstlerische und handwerkliche Arbeiten mit verschiedenen Materialien und Techniken wie Specksteinskulpturen, Gipsreliefe, Töpfern, Mosaike, Kupfertreiben, Filzen, Seidenmalerei, Zeichnen und Malen, japanische Tuschemalerei, Rhythmus, Trommeln und Musik, Video- Workshop und natürlich die beliebte Indianerwoche zusammen mit den Pferden und die Floss bau Woche mit abschließender Jungfernfahrt auf dem Meer!
Wer Lust hat kann sich morgens mit ein bisschen Yoga aufwärmen und natürlich gibt es jede Menge Spiele und Wasserschlachten Mitmachen kann jedes Kind von 5 bis 12 Jahren, das gerne kreativ und handwerklich arbeitet und Lust auf Spiel, Spaß und Abenteuer hat! Gesprochen wird englisch, spanisch und deutsch.

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